Vollering Steht Nach Ihrem Tour-Sturz Vor Einer Entscheidenden Untersuchung
Demi Vollerings Kampf um die Tour de France Femmes hat vor dem wichtigen Zeitfahren nach Dijon eine unerwartete Sorge erhalten. Die Kapitänin von FDJ United-SUEZ stürzte bereits nach 13 Kilometern der dritten Etappe, als das Feld in Richtung Col de la Faucille kletterte.
Vollering kam gemeinsam mit Puck Pieterse und Weltmeisterin Magdeleine Vallieres zu Fall. Sie stieg schnell wieder auf ihr Rad und vermied einen Rückstand auf die Anwärterinnen der Gesamtwertung. Später konnte sie an den letzten Anstiegen sogar selbst attackieren, was nach dem Zwischenfall ein ermutigendes Zeichen war.
Nach dem Ausfahren auf ihrem Zeitfahrrad schien die Niederländerin jedoch vorsichtig zu gehen. Ihr Team bestätigte, dass Physiotherapeut und medizinischer Stab sie vor einer endgültigen Einschätzung untersuchen würden. Am frühen Dienstag war keine schwere Verletzung gemeldet worden, eine abschließende Mitteilung von FDJ stand aber noch aus.
Der Zeitpunkt ist besonders heikel. Die vierte Etappe ist ein 21 Kilometer langes Einzelzeitfahren von Gevrey-Chambertin nach Dijon, bei dem Vollering gegenüber mehreren Rivalinnen Zeit gewinnen wollte. Sie beginnt den Tag als Gesamtdritte, 2:06 Minuten hinter Überraschungsführerin Sigrid Haugset und nur vier Sekunden hinter Kim Le Court-Pienaar.
Ihre Leistung im Zeitfahren wird nun sowohl ihren körperlichen Zustand als auch ihre tatsächliche Position im Kampf um Gelb zeigen. Die Tour ist noch lang und die Bergankunft am Mont Ventoux steht weiterhin bevor. Beschwerden nach dem Sturz könnten jedoch einen der wichtigsten Tage ihres Rennens erschweren.