Evenepoel Bestätigt Seinen Platz Unter Den Besten Und Del Toro Schreibt In Paris Geschichte
Remco Evenepoel und Isaac del Toro komplettierten hinter Tadej Pogačar das Schlusspodium der Tour de France 2026. Beide stärkten in den drei Rennwochen ihre Position unter den führenden Fahrern des internationalen Pelotons. Der Belgier wurde mit 6:26 Minuten Rückstand Gesamtzweiter, der Mexikaner belegte mit 9:42 Minuten Rückstand Rang drei.
Evenepoel erreichte Paris mit weit mehr als einem Podiumsplatz. Sein Sieg am Plateau de Solaison und seine dominante Vorstellung im Zeitfahren am folgenden Tag brachten ihm in der entscheidenden letzten Woche zwei Erfolge in Serie. Damit festigte er den zweiten Rang und bestätigte, dass seine Stärken weit über den Kampf gegen die Uhr hinausgehen.
Pogačar blieb im Rennen um das Gelbe Trikot außer Reichweite, doch Evenepoel nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Seine Beständigkeit, die beiden Etappensiege und seine Fähigkeit, seine Position in den Bergen zu verteidigen, führten zu einem überzeugenden zweiten Platz bei einem der anspruchsvollsten Rennen des Kalenders.
Del Toros dritter Platz besitzt eine noch größere historische Bedeutung. Im Alter von 22 Jahren und bei seinem Tour-Debüt wurde er zum ersten mexikanischen Fahrer auf dem Schlusspodium. Zudem gewann er das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers, nachdem er bereits die Etappe in Montjuïc für sich entschieden hatte.
Der Mexikaner verband seine persönlichen Ziele mit einer wichtigen Rolle in der Strategie von UAE Team Emirates-XRG. In entscheidenden Rennmomenten arbeitete er für Pogačar. Später revanchierte sich der Träger des Gelben Trikots und half Del Toro, seinen Podiumsplatz in den Alpen zu verteidigen.
Paris krönte damit mehr als nur den Sieger der Tour. Evenepoel festigte seinen Status als Anwärter auf die großen Rundfahrten, während Del Toro mit seiner herausragenden Leistung ein neues Kapitel für den mexikanischen Radsport eröffnete. Die nächste Herausforderung für beide besteht darin, dieses Podium zu einem Schritt auf dem Weg zum Gelben Trikot zu machen.