Pogacar erleidet Halswirbelbruch und muss operiert werden
Die Untersuchungen nach Tadej Pogacars schwerem Sturz auf der 8. Vuelta-Etappe bestätigten eine Gehirnerschütterung, einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins, eine stabile Fraktur des siebten Halswirbels C7 und mehrere Abschürfungen. UAE Team Emirates-XRG teilte mit, dass der Slowene stabil sei und weder neurologische Schäden noch weitere schwere Verletzungen erlitten habe.
Pogacar muss am Schlüsselbein operiert werden. Der Eingriff wird jedoch wegen der nach einer Gehirnerschütterung nötigen Vorsichtsmaßnahmen verschoben. Er bleibt in ärztlicher Betreuung; nach der Operation soll es ein weiteres Update geben. Die stabile C7-Fraktur ist ermutigend, verlangt aber eine besonders vorsichtige Genesung.
Der Unfall ereignete sich rund 32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco. Pogacar wich nach einer Begegnung mit einem Gegenstand auf der Straße abrupt aus, kollidierte mit einem anderen Fahrer und wurde über sein Rad geschleudert. Er versuchte aufzustehen, doch die Schmerzen in der linken Schulter verhinderten die Weiterfahrt.
Der Sturz beendete eine Vuelta, die er mit drei Etappensiegen und 3:50 Vorsprung auf Enric Mas kontrolliert hatte. Auch seine restliche Saison ist gefährdet. Pogacar wollte bei der WM in Montreal das Regenbogentrikot verteidigen, die EM in Ljubljana bestreiten und erneut die Lombardei-Rundfahrt gewinnen. Seine Rückkehr hängt nun von der Operation und der Heilung der Halswirbelverletzung und Gehirnerschütterung ab.